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Schützenlieder



Ich bin ein freier Wildbretschütz

Ich bin ein freier Wildbretschütz und hab ein weit Revier I:
So weit die braune Heide geht, gehört das Jagen mir I:
Horrido, horrido, horrido, horrido hussasa
Horrido, horrido, horrido, horrido, horrido!

So weit der blaue Himmel reicht, gehört mir alle Pirsch I:
Auf Fuchs und Has und Haselhuhn, auf Rehbock und auf Hirsch I:
Horrido ...

Doch weiß ich ein feins Mägdelein, auf das ich lieber pirsch I:
Viel lieber als ah Has, und Huhn, auf Rehbock oder Hirsch I:
Horrido ...

Und dass sie einem anderen gehört, mach ich keine Sorge mir I:
Ich bin ein freier Wildbretschütz und hab ein weit Revier I:
Horrido ...



Ich schieß den Hirsch

Ich schieß den Hirsch im wilden Forst, im tiefen Wald das Reh,
den Adler auf der Klippe Horst, die Ente auf dem See,
kein Ort, der Schutz gewähren kann, wo meine Büchse zielt,
und dennoch hab ich harter Mann die Liebe auch gefühlt. I:

Kampiere auf zur Winterszeit in Sturm und Wetternacht,
hab überreift und überschneit den Stein zum Bett gemacht,
auf Dornen schlief ich wie auf Flaum, vom Nordwind unberührt
und dennoch hat die harte Brust die Liebe auch gespürt. I:

Der wilde Falk ist mein Gesell, der Wolf mein Kampfgespann,
der Tag geht mir mit Hundsgebell, die Nacht mit Hussa an,
ein Tannreis schmückt statt Blumenzier den schweißbedeckten Hut
und dennoch schlug die Liebe mir ins wilde Jägerblut. I:



Mit dem Pfeil, dem Bogen

Mit dem Pfeil, dem Bogen, durch Gebirge und Tal
kommt der Schütz gezogen, früh am Morgenstrahl. I:
La la la, la la la, la la la la, la la la la. I:

Wie im Reich der Lüfte König ist der Weih,
so im Reich der Klüfte herrscht der Schütze frei. I:
La la la, la la la, la la la la, la la la la. I

Ihm gehört das Weite, was sein Pfeil erreicht,
das ist seine Beute, was da kreucht und fleucht. I:
La la la, la la la, la la la la, la la la la. I

 
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