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Generalversammlung 2013


Vorstandsmitglied Dieter van Goer hört auf

Für die Schützen des Allgemeinen Bürgerschützenvereins hieß es am Samstagabend Abschied nehmen von einem allseits geschätzten und langjährigen Vorstandsmitglied: Der zweite Vorsitzende Dieter van Goer, darüber hinaus aktueller Vereinskaiser und Vorjahreskönig, kündigte seinen Rückzug an.

Mit stehendem und lang anhaltendem Applaus dankten die Schützenbrüder ihm auf ihrer Generalversammlung am Samstag in der Gaststätte Pieper für seine Arbeit. Der Vorsitzende Uwe Krude skizzierte van Goers Verbundenheit zum Verein, deren Wurzeln bereits in der Familie gelegt worden seien.

Lob für die Schützen

1989 trat van Goer dem Verschönerungskomitee bei, drei Jahre später wurde er zum Beisitzer und 2004 zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Van Goer selbst erklärte seine Sympathie zum Verein so: "Gäbe es eine Schützenverein-Liga, würde der Allgemeine Bürgerschützenverein ganz oben mitspielen."

Thomas Woltering Nachfolger

Zu van Goers Nachfolger wählten die Schützenbrüder Thomas Woltering, der dafür sein Amt als Jugendwart aufgab, das nun wiederum Daniel Grave besetzt. Für die weiteren turnusgemäß zur Wahl stehenden Ämter erfolgte Wiederwahl: Somit übernimmt Michael Beumer weiterhin die Aufgaben des Kassierers ebenso wie Frank Fleige und Michael Bründer die der Beisitzer.

Der Mitgliederstand setzt sich mit 27 Neuaufnahmen derzeit wie folgt zusammen: 484 Aktive, 139 Ehrenmitglieder, 26 Jungschützen und 88 Witwen, insgesamt also 737. Geschäftsführer Heinz Teupen sprach von einer "Wahnsinnszahl, und wir hoffen, dass wir so weitermachen können".

Kontroverse Diskussionen

Für kontroverse Diskussionen sorgte die Einzahlung in den sogenannten Königspott. Im vergangenen Jahr kam durch die freiwillige Gabe der Schützenbrüder ein Betrag in Höhe von rund 485 Euro zusammen, der dem aktuellen König Marcel Bremer zur Deckung der Kosten überlassen wurde. Die Idee des Vorstandes, das Spendenminimum künftig auf fünf Euro festzusetzen, stieß nicht auf ungeteilte Zustimmung. Es handele sich um einen freiwilligen Pott, insofern könne man keine Vorgaben machen, erklärte ein Schützenbruder. Der Vorstand hielt allerdings an seiner Position fest: Jedem bliebe selbst überlassen, wie viel er spenden wolle, aber nur derjenige, der mindestens fünf Euro spende, komme auf eine Liste. Und nur, wer da vermerkt sei, solle für den Fall, dass er den Vogel abschießt, auch das gesammelte Geld erhalten.

Schützen-Ruhestand bleibt beitragsfrei

Das Thema Beitragszahlung für Ehrenmitglieder teilte die Versammlung ebenfalls in zwei Lager. Aus den Reihen der Älteren kam – mit Blick auf den demografischen Wandel – der Vorschlag, künftigen Schützen-Ruheständlern die Hälfte des Jahresbeitrages abzuverlangen. Bislang sind sie beitragsfrei, was sie aufgrund anders lautender Wortmeldungen auch bleiben sollten. Krude kündigte weitere Beratungen für die Osterversammlung an.

Jungschützen bleiben

In Sachen Jugendförderung sieht sich der Verein gut aufgestellt. Thomas Woltering erläuterte, dass sich von den bislang insgesamt 121 Jungschützen gut 100 nach ihrem 18. Lebensjahr für eine weitere Mitgliedschaft entschieden hätten. Auch in diesem Jahr will der Verein für interessierte Jugendliche einen Informationsabend ausrichten und die Werbetrommel rühren.

Sein eigenes Schützenfest feiert der Verein vom 18. bis 20. Mai. Krude warb zudem um rege Teilnahme beim Jubiläum der Naendorfer Schützen am 2. Juni: "Macht alle mit. Irgendwann haben wir auch ein Jubiläum, und dann möchten wir auch, dass andere mitgehen."

Quelle: Münstersche Zeitung


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