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Generalversammlung 2012


"Vieles wird mir fehlen"

19 Jahre war Hermann Mensing im Vorstand des Allgemeinen Bürgerschützenvereins aktiv, davon 13 Jahre als Erster Vorsitzender. Am Wochenende legte er in der Generalversammlung im Vereinslokal Pieper sein Amt nieder.

Bevor die Versammlung aber einen Nachfolger wählte, begrüßte Mensing ein letztes Mal als Vorsitzender 113 Schützen und die amtierende Majestät Dieter van Goer.
Nachdem Geschäftsführer Heinz Teupen seinen Bericht über das vergangene Geschäftsjahr vorgelesen hatte, wobei er besonders das Schützenfest am Pfingstwochenende in Erinnerung rief, verlas Kassierer Michael Beumer den Kassenbericht. Die Kassenprüfer Holger Wähning und Klaus Doedt belegten eine saubere und ordentlich geführte Kasse und stellten den Antrag auf Entlastung, den die Schützenbrüder einstimmig annahmen.

Anschließend standen die Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. "Ich habe viele Höhepunkte während meiner Tätigkeit im Vorstand erlebt", stellte Mensing fest, der dem Verein in den 13 Jahren als Vorsitzender ein neues Gesicht verleihen konnte. Dazu zählten für ihn das Erlangen der Königswürde seines Sohnes im Jahre 2006, aber auch die Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Schützenvereins im Jahr 2007. Nun aber wolle er sein Amt niederlegen, um die Wahlperiode des Vorstandes zu entzerren.
Die Versammlung wählte Uwe Krude einstimmig zum neuen Vorsitzenden, der Mensing in höchsten Tönen lobte. "Das war der Hammer, was du auf die Beine gestellt hast. Du bist unbezahlbar", so Krude, der zugab, das letzte Mal auf seiner Hochzeit so nervös gewesen zu sein.
Anschließend wurden Klaus Althoff und Thomas Woltering in ihren Ämtern als Beisitzer und Jugendwart bestätigt und Andre Teupe übernimmt das durch Krudes Wahl zum Vorsitzenden frei gewordene Amt des Beisitzers.
Nach den zahlreichen Wahlen berichtete der neue Vorsitzende Uwe Krude von dem Plan, vor dem Königsschießen ein internes Kaiserschießen zu veranstalten.

Für das Abschießen des Vogels könne der Kaiser mit einem Thron von rund 20 Personen auf dem Königsball mitfeiern. Außerdem erklärte er Erleichterungen für künftige Könige. "Nach den Problemen im letzten Jahr bieten wir zum Beispiel an, den König bei Pieper abzuholen, sodass Nachbarn nicht nötig sind", so Krude, der auch die Nutzung der Mühle für das Anstreichen des Vogels als Möglichkeit erwähnte. "Die Königswürde soll schließlich nicht an finanziellen Mitteln scheitern."

Quelle: Münstersche Zeitung
 
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